Wenn ich Gewalt in meiner Umgebung wahrnehme…

….dann bleibe ich nicht untätig, sondern hole Hilfe. Rechtzeitiges Eingreifen kann Leben retten!

Ich schaue nicht weg, sondern handle:

  • Im Notfall rufe ich die Polizei unter dem Notruf 133.
  • Ich spreche das Opfer an, wenn ich es alleine treffe: auf das, was ich sehe (z.B. Verletzungen) oder auf das, was ich mitbekommen habe. Ich ermutige es, ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Ich mache dem Opfer Mut, indem ich darauf hinweise, dass es keine Rechtfertigung für Gewalt gibt. Jeder Mensch hat dasselbe Recht auf Schutz und Sicherheit.
  • Ich biete immer wieder Hilfe (Zuhören, Zuflucht) an, auch wenn das Opfer diese zunächst ablehnt.
  • Ich sammle Informationen zu Hilfseinrichtungen in meiner Umgebung und gebe diese an das Opfer weiter. Ich biete an, einen Kontakt herzustellen, bzw. das Opfer dorthin zu begleiten.
  • Ich unternehme aber nichts gegen den Willen des Opfers, wenn keine unmittelbare Gefahr droht.
  • Wenn ich den Täter/die Täterin kenne, stelle ich ihn/sie zur Rede und biete meine Hilfe an (etwa den Kontakt zu einer Beratungsstelle).
  • Es ist wichtig, klar Stellung gegen gewalttätiges Verhalten zu beziehen und ihm/ihr vor Augen zu führen, dass nur er/sie selbst an diesem Verhalten etwas ändern kann.

Wenn ich unsicher bin oder nicht weiß, wie ich helfen soll, wende ich mich an das Gewaltschutzzentrum.